Kreativquartier München (1. Preis)

Städtebaulicher Ideenwettbewerbs, 2012 (1. Preis), Urbanes Quartier auf einem ehemals militärisch genutzten Areal, Fläche: 20,2 ha / GF: ca. 170.000 qm / Programm: 900 Wohnungen, Grundschule, Hochschule, Einzelhandel, Gewerbe, Kultur. Mit Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg.

Weitere Informationen: Städtebaulicher Entwurf

Labor: Schrittweise Ergänzung der bestehenden Gebäude und Nutzungen durch eine Mischung aus Arbeiten und Wohnen, Kunst und Kultur. Aneignungsoffener, vielfältig nutzbarer öffentlicher Raum.

Nordwestlich der Münchner Innenstadt befindet sich eine 20 ha große, teilweise unzugängliche Fläche, die sich der Stadt für eine neue Entwicklung öffnen wird. In einem Teilbereich haben sich in den letzten Jahren Zwischennutzer aus der Kunst- und Kulturszene angesiedelt. Dieses besondere Profil wird in der städtebaulichen Planung weiterverfolgt und bildet den Ausgangspunkt für eine ortsspezifische Strategie.

Ventil-Strategie

Das Quartier wird in vier Teilquartieren gelesen und entwickelt. Die rasche Verdichtung der Teilquartiere Plattform und Feld entlastet die bereits genutzten Bereiche des Labors. Sie fungiert somit als Ventil für den Entwicklungsdruck des Gesamtquartiers. Die Entwicklungsgeschwindigkeiten der Bausteine werden individuell gesteuert. Die Strategie sieht auf diesem Wege Spielräume für eine prozessuale Transformation vor, die die Entstehung einer atmosphärischen und programmatischen Vielfalt ermöglicht.

Stufenweise Entwicklung und Momentaufnahme
Lageplan
Lageplanausschnitt Teilquartier Labor
Vielfältige Typologien bieten Räume für unterschiedliche Lebensmodelle an
Gemeinschaftliche Gärten im Teilquartier Feld und Urbane Achse im Teilquartier Plattform
Park: Zentrale grüne Mitte des Kreativquartiers vor den denkmalgeschützen Tonnen- und Jutierhallen

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